Ein Blick aus dem Fenster

Komische Szenarien spielen sich da gerade vor meinem Fenster ab … Eigentlich wollte ich in aller Ruhe im Internet surfen, aber meine tiefe Konzentration wurde andauernd durch das Schreien eines Mädchens gestört. Dann hab ich mir gedacht: Schau doch mal nach was da so vor sich geht. Ich bin aufgestanden und hab aus dem Fenster geguckt.

Gegenüber von meiner Wohnung ist das Bamberger Gefängnis. Am Eingangstor stehen zwei Mädchen mit Pimkie Einkaufstaschen und tauschen gerade lautstark Telefonnummern aus. Untereinander? Nein, sie sprechen mit jemandem im Gebäude. Im Gebäude?!? Das würde ja heißen mit jemandem aus dem Gefängnis! Ja so ist es. Jetzt ist mir auch klar, warum die so schreien müssen. Er kann ja nicht einfach runter kommen und ihnen schnell seine Nummer geben. Oder sie kommen mal schnell auf einem Sprung hoch. Das geht ja nicht.
Was machen denn bitte Mädchen mit Pimkie Einkaufstaschen mit einer Telefonnummer von einem Knasti? Oder was macht der Knasti mit der Nummer von diesen Mädchen? Hätte ich mal lieber nicht aus dem Fenster geschaut …

Vielleicht haben sie auch mit dem Hausmeister gesprochen? Man weiß es nicht. Zurück bleibt ein völlig verwirrter Internet Surfer, der sich nur zerstreuen wollte in den Weiten des world wide web.

2 Reaktionen zu “Ein Blick aus dem Fenster”

  1. Soeren

    vor allem… darf ein knacki telefonieren, was ich nicht glaube. wenn er n handy hat, dann heimlich - aber dann sollte er des wohl nicht so kundtun… die pimkie-taschen sind nur ein grotesker nebenschauplatz…

  2. karlschall

    Ich hab mich dann noch mitm Kevin, wohnt einen Stock über mir, unterhalten und der hat die ganze Szenerie auch mitgekriegt. Der hat mir dann noch erzählt, dass der Typ aus dem Gefängnis den Mädels gesagt hat dass er Dienstags ab 16:00 Uhr immer Ausgang hat … Dann weiß ich ja was ich nächsten Dienstag mache! ;)

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