Das Lesen nicht vergessen

Einen guten Tipp habe ich da bei Umberto Eco’s “Wie man eine wissenschaftliche Abschlussarbeit schreibt” gefunden. Leider finde ich das exakte Zitat e nicht mehr, das wird aber nachgereicht. Sinngemäß sagt er, dass man beim Anfertigen einer Arbeit auch immer Zeit einplanen sollte um den Text am Endeauch zu lesen. Bis jetzt hat man ihn ja nur geschrieben und kein einziges Mal komplett gelesen. Klingt wie eine Lapalie aber ich finde das revolutionär! Denn ich bin einer, der fast am Abgabetermin zuspät in die Seminare kommt, weil ich mit dem Text nicht rechtzeitig fertig wurde. Das Schreiben hab ich schon geschafft, das Lesen aber leider nicht mehr. Es wäre schon schön, wenn man nochmal Zeit hätte den Text auf Rechtschreibung, Formulierungen und logische Argumentation hin zu lesen. Klar überfliegt man die Arbeit nochmal so bald sie der Drucker ausspuck während man sich die Schuhe anzieht und das Fahrradschloss aufsperrt,  aber intensiv ist das nicht und Zeit was zu ändern hat man eh nicht mehr.

Deswegen war ich heute sehr zufrieden mit mir, dass ich mir den Ratschlag vom Umberto zu Herzen genommen habe. Überpünktlich bin ich im Seminar aufgetaucht, mit einem voher nochmals durchgelesenen Arbeitspapier! :)

Kombiniert man Umberto’s Idee mit den Antiverpeil Howto, steht einem die Welt der Schreibkunst und des einen vergötternden Literaturpublikums quasi im Handumdrehen offen. (Der Link stammt von dare.omschallom.com; dem Blog für die Welt!) Ich bin guter Dinge, dass ich das schaff. Und du packst das auch. Wenn nicht, dann machen wir ne Selbsthilfegruppe mit Stuhlkreis! (Doch, wir kriegen das hin.)

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