Drei Erpel auf Entenjagd
Meine Fresse war das eine geile Party am Mittwoch im Morph! Am Anfang sah es zwar gar nicht danach aus, aber Gott sei Dank gibt es ab und zu noch ein paar glückliche Wendungen.
Nachdem der Marcus und ich uns die Musikanlage per try-and-error-Technik erschlossen hatten, machten wir uns auf, die Lichtanlage unter unsere Herrschaft zu bringen … und scheiterten grandios. Wir hatten wirklich alle möglichen Knöpfe gedrückt, aber die Tanzfläche blieb hell erleuchtet wie der Dalai Lama und die Diskokugel blieb stehen wie Fußballer nach dem Abseitspfiff. Das hatte dann auch zur Folge, dass sich alle Partybesucher genau da hinstellten, wo es dunkel und schattig war - also nicht auf die Tanzfläche. Die Damen an der Theke hatten auch nicht wirklich Ahnung. Die eine meinte sogar, die Diskokugel drehe sich nicht, weil sie von einer Lampe angestrahlt werde … Hm, also da reichen meine Kenntnisse in Elektrotechnik gerade noch aus, dass das nicht die Ursache ist.
Schließlich kam dann doch einer und brachte das Ding zum laufen und die Tanzfläche zum verdunkeln. Ab dann begann der Spass! Thomas, Marcus und ich hatten verdammt viel Spass beim Auflegen, und ich muss sagen (ich weiß Eigenlob stinkt, aber ab und zu tut es gut), WIR HABEN GEROCKT! Lasst uns das öfters machen, des hat so viel Spass gemacht! Von Alternativ über Rock bis Hip Hop hatten wir alles im Petto und die Leuten haben fett abgetanzt und gefeiert.
Toll fand ich auch, dass der Marcus einen ganzen Schwarm voller Mädels als Fans gewonnen hat. Ich hatte zwar auch ein paar Fans, aber das waren Jungs … Dafür haben die jeden Hip Hop Klassiker jubelschreiend empfangen - das ist doch auch schon was. Naja, vielleicht haben die ja noch ein paar Schwestern, die sie das nächste Mal mitbringen …
Wir drei Erpel kriegen irgendwann schon unsere Enten!
Props auf jeden Fall an die Organisationen, die die Party ermöglicht und eimerweise Kalte Ente unters Volk gebracht haben. Ein gelungener Abend! Als um 4 dann das Licht am Mischpult erlosch ging ich völlig ausgepowert, aber mit einem zufrieden Lächeln nach Hause und träumte von weiteren glorreichen Auftritten der drei Erpel: Thomas, Marcus und Andi. Manchmal werden Träume war …
