Gewissensfrage an den alten Mann mit Schmackes
Vor ein paar Monaten schrieb ich über das SZ-Interview mit Milton Friedman und zeigt mich dort recht überrascht von seiner geistigen Fitness und Angrifflust. Ich mein, immerhin ist der Mann 93 Jahre alt. Vor kurzem stellte im SZ-Magazin Nr. 36 ein Leser die Gewissenfrage:
»Der Nobelpreisträger Milton Friedman sagte im ›SZ-Magazin‹ Nr. 25: ›Es ist unmoralisch, Geld von den Reichen zu nehmen, um es den Armen zu geben.‹ Das ist doch falsch, oder?«
Die Antwort von Dr. Dr. Rainer Erlinger ist wie immer sehr eloquent geschrieben und regt zum nachdenken an. Sehr lesenswert.

Am 13. October 2006 um 13:45 Uhr
hmm, is interessant. war etwas verwirrt, da man den eindruck gewinnt herr dr. dr. erklärt und untermauert dann das zitat. am ende macht er aber klar, dass er von dieser “provokation” nicht so viel hält. das wirft fast die frage auf inwiefern man provozieren darf?? hab auch erst mal gestutzt wie ich das gelesen hab, aber mit der erklärung hatte man den eindruck das dann doch zu verstehen… komischer dr. dr.
Am 4. November 2006 um 11:05 Uhr
sehr gute, wenn auch zu kurze, diskussion dieses problem.
schade, dass die lösung in gewisser weise offen bleibt. gibts wohl mehr farben als schwarz und weiß?
Am 20. November 2006 um 10:40 Uhr
Ein tragisches Ereignis führt zu folgendem sonst sehr informativen Beitrag (http://www.readers-edition.de/2006/11/20/milton-friedman-ein-nachruf): Milton Friedman ist im Alter von 94 Jahren verstorben.