Beats per minute
Die DJ-Größen, wie z.B. Grandmaster Flash, haben statt der Muttermilch wahrscheinlich lieber Beats per minute eingezogen, was für ihre Kunst sicherlich nicht hinderlich ist. Beats per minute sind die ‘Schläge pro Minute’ und sie determinieren ein Musikstück genauso wie die Tonlage. Hip Hop rockt überlicherweise mit einem BPM-Tempo von 70-110.

Besonders wichtig ist das Tempo beim Beatmatching, denn man will ja das die Crowd genüßlich weiter tanzt. Ziel ist es, dass der neue Track genauso schnell ist wie der alte um einen fließenden Übergang zu bereiten. Dazu bietet die Pitch-Blend Funktion beim Plattenspieler die Möglichkeit: folgt nach einem 90 BPM-Stück eins mit 95 BPM, dann muss man das Neue um 5,5 Prozent verlangsamen. Dazu braucht man keinen Taschenrechner, da gibts die coole Beat-Conversion Chart von DJ Tricities. Beachtet werden sollte allerinding, dass die Geschwindigkeiten nicht zu stark varrieren, denn sonst klingt es ein bißchen komisch. Hat ein Stück 50 BPM und ein ein anderes 100 BPM, dann können siegetrost ineinander gemixt werden, denn sie basieren beide auf 50 Schläge in der Minute.
Doch woher weiß ich nun wie schnell ein Stück ist? Ganz einfach 60 Sekunden lang jeden Schlag im Takt zählen. Oder man zählt nur 15 Sekungen und nimmt das Ergebniss mal 4. Hat man dazu keine Lust, dann bietet sich noch die Möglichkeit der Internetrecherche bei Datenbanken. Hier sind v.a. BPM4DJS-Database und die BPM-Database zu empfehlen. Allerdings stehen da nicht alle Tracks drinnen, so das doch noch ab und zu gezählt werden muss. Für die Mathematik-Scheuen naht elektronische Hilfe in Form des Beat Conductors.
Keep on mixing on the wheels of steel!
